Wie du deine Essanfälle verstehen und vermeiden kannst
Die Wahnsinnsschleife: Warum Essanfälle mehr Energie kosten, als du denkst – und wie du aus diesem Teufelskreis ausbrichst
Hast du dich jemals nach Essanfällen völlig erschöpft gefühlt? Es ist fast, als ob du deine gesamte Energie in diese Momente investierst – und am Ende bleibst du leer und ausgelaugt zurück. Aber was steckt wirklich hinter diesen Essanfällen, die dich so viel Kraft rauben? Wenn du wissen willst, wie du diesen Kreislauf durchbrechen kannst, dann lies weiter!
Wie sehen Essanfälle aus?
Kennen wir das nicht alle? Du hast dir fest vorgenommen, nur einen kleinen Snack zu dir zu nehmen – vielleicht ein paar Chips oder ein kleines Stück Schokolade. Doch kaum hast du den ersten Bissen genommen, verschwindet der ganze Beutel Chips und du fragst dich: „Wie konnte das passieren?“ Statt dich gut zu fühlen, überkommt dich dann Schuld – „Warum konnte ich nicht einfach die Kontrolle behalten?“ – und das Gefühl, versagt zu haben. Das ist die sogenannte Wahnsinnsschleife. Ein endloser Zyklus, in dem du versuchst, deine Disziplin zu stärken, dich aber immer wieder von deinen eigenen „Regeln“ abbringen lässt. Doch hier ist der Clou: Es ist nicht deine Disziplin, die versagt! Es ist dein Nervensystem.
Die wahre Ursache: Dein Nervensystem
Wenn dein Nervensystem in den Alarmzustand geht, befindet es sich im Überlebensmodus. Das bedeutet, dass du in stressigen Situationen – sei es durch Arbeit, Beziehungen oder finanzielle Sorgen – nach Wegen suchst, dieses innere Ungleichgewicht zu beheben. Oft ist der schnellste Weg, nach etwas zu greifen, das uns ein „gutes Gefühl“ gibt – und hier kommt das Essen ins Spiel. In meiner Kindheit war es zum Beispiel so, dass ich Süßigkeiten bekam, wenn ich krank war. Diese Verbindung von Trost und Essen hat sich tief in mein Unterbewusstsein eingeprägt. Und so greifen viele von uns zu Zucker oder fettigen Snacks, wenn wir uns leer oder emotional ausgelaugt fühlen und es kommt zu Essanfällen – obwohl der Körper eigentlich etwas anderes braucht.
Es geht nicht nur um Disziplin – sondern um Balance
Was passiert also, wenn wir uns ständig in diesem Zustand von Ungleichgewicht befinden? Unser Körper sucht nach schnellen „Energiequellen“, um auf einer chemischen Ebene wieder ins Gleichgewicht zu kommen – und die kommen oft in Form von zuckerhaltigen, fettigen Lebensmitteln. Der Trick ist: Wenn du deinem Körper regelmäßig die richtigen Nährstoffe gibst, wie z. B. frisches Gemüse oder gesunde, nährstoffreiche Lebensmittel und innerlich zu Ruhe kommst, kannst du dieses Ungleichgewicht ausgleichen. Ich persönlich liebe dafür die Rohkost – und in meiner Rohkost-Challenge zeige ich, wie du dich nicht nur mit einfachen, leckeren Rezepten versorgen kannst, die deinem Körper wirklich guttun, sondern wie du auch wieder mehr zu dir kommen kannst, um aus dem Teufelskreis der Essanfälle auszusteigen. Dinge wie Rohkost-Lasagne, -Pizza oder sogar -Brot sind nicht nur lecker, sondern liefern dir auch die Nährstoffe, die du brauchst, um ausgeglichen zu bleiben.
Du bist nicht schuld an den Essattacken!
Das Wichtigste, was du wissen musst: Du bist nicht „schuld“, wenn du in diese Muster verfällst. Es ist eine ganz normale Reaktion deines Körpers. Dein Nervensystem arbeitet einfach so, wie es bei uns allen funktioniert – als Überlebensmechanismus. Wenn du verstehst, was in deinem Körper vorgeht, kannst du auch den Druck rausnehmen. Du bist nicht schwach oder undiszipliniert – du bist einfach ein Mensch, der auf das reagiert, was ihm sein Körper signalisiert.
Umgebe dich mit positiver Energie
Ein weiterer wichtiger Punkt: Dein Umfeld spielt eine große Rolle. Achte darauf, mit Menschen zusammen zu sein, die dich unterstützen und anerkennen. Umgib dich mit Menschen, die deine Schritte in Richtung eines gesünderen Lebensstils feiern und die dich in deinen besten Entscheidungen bestärken. Denn wenn du dich in deinem Körper wieder zu Hause fühlst, ist das ein großartiges Gefühl! Es ist Zeit, auf deinen Körper zu hören, ihm die richtigen Nährstoffe zu geben und dich selbst zu lieben, wie du bist.
Dein erster Schritt in die richtige Richtung
Es ist nie zu spät, aus der „Wahnsinnsschleife“ auszubrechen. Du musst nicht perfekt sein, aber du kannst deine Gewohnheiten ändern. Fang klein an, nimm dir Zeit für dich selbst, achte auf das, was dein Körper wirklich braucht, und baue dir ein unterstützendes Umfeld auf. Dein Weg zur Heilung beginnt jetzt.
Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, wieder ins Gleichgewicht zu kommen und dir selbst die Liebe und Unterstützung zu schenken, die du verdienst.